

Jahreshauptversammlung des Löschzugs Enger
20. Februar 2026Am 20. Februar 2026 versammelten sich die Kameradinnen und Kameraden des Löschzuges Enger-Mitte im Gerätehaus an der Nordhofstraße, um auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurückzublicken und die Weichen für die Zukunft zu stellen.
Ein Jahr der Superlative: 150 Jahre Tradition
Einheitsführer Dr. Jean Marc Orth, der sein erstes volles Jahr an der Spitze des Löschzuges absolvierte, zog eine beeindruckende Bilanz. Das alles überstrahlende Ereignis des vergangenen Jahres war das 150-jährige Jubiläum der Wehr.
Von einem feierlichen Festakt über den Feuerverbandstag bis hin zum Tag der offenen Tür – das Jubiläum war ein voller Erfolg und ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt in Enger. Orth betonte besonders die Unterstützung durch die Kinder- und Jugendfeuerwehr sowie die nachbarschaftliche Hilfe der Kameraden aus Spenge-Mitte.
Schlagkraft in Zahlen
Dass die Feuerwehr Enger unverzichtbar ist, belegt die Einsatzstatistik 2025 deutlich:
- 154 Einsätze wurden erfolgreich abgearbeitet.
- Dabei leisteten die Einsatzkräfte fast 2.000 Einsatzstunden.
- Die Ausbildung bleibt auf Top-Niveau: Beim Leistungsnachweis im September stellte der Löschzug erneut eine Gruppen und eine Staffel im Kreisvergleich.
Technik und Nachwuchs
Auch technisch entwickelt sich der Standort weiter. In Eigenleistung wurde ein Hygiene-Anhänger für die gesamte Stadtfeuerwehr aufgebaut, um den Gesundheitsschutz im Einsatz zu verbessern. Mit großer Vorfreude wird zudem das neue LF 10 erwartet, dessen Aufbaugespräche bereits geführt wurden und das voraussichtlich gegen Ende des Jahres ausgeliefert wird.
Besonders erfreulich ist die Mitgliederentwicklung: Seit der letzten Versammlung konnte der Löschzug eine Frau und fünf Männer neu in seinen Reihen begrüßen.
Blick nach vorn
Neben den Formalitäten wie der Entlastung des Vorstands und der Wahl neuer Kassenprüfer stand der Abend im Zeichen der Zukunftsgestaltung. Ein im Herbst begonnener Prozess zur Modernisierung der Strukturen soll im kommenden Frühjahr in die nächste Phase gehen.
"Tradition ist bei uns kein leeres Wort, sondern gelebte Gemeinschaft", so Dr. Jean Marc Orth in seinem Resümee.
Wir danken allen Kameradinnen und Kameraden für ihren unermüdlichen Einsatz für die Sicherheit unserer Stadt!