Das Gerätehaus des Löschzuges Dreyen

Hier wollen wir Ihnen unser Gerätehaus vorstellen bzw. einige Bilder dazu zeigen.

Das erste Gerätehaus fand 1909 seinen Platz direkt am Dreyener Eck. Im Laufe der Zeit veränderte sich die Situation, am Gerätehaus wurde angebaut etc. Doch es war klar, das Gerätehaus "an der Ecke" nicht mehr zeitgemäß war. So gab es nach langen Beratungen 1960 die ersten Ausschachtungen zum neuen Gerätehaus in Dreyen: Zur Schmiede 193. 1961 wurde das fertige Gerätehaus durch den Bürgermeister an den Löschzug übergeben. Dieses Gerätehaus war wiederrum fast 40 Jahre das Zuhause des Löschzuges. Doch mit der Grundsteinlegung zum 90-jährigen Jubiläum wurden die Zeichen der Zeit erkannt und das alte Gerätehaus umgebaut und um zahlreiche Räume und Möglichkeiten erweitert. Nun hat der Löschzug neben der Halle für die drei Großfahrzeuge, der Gerage für den MTW, einen Schulungsraum samt Küche, zeitgerechte Toiletten samt Duschen, einem Vorratsboden in der Halle, der Werkstatt und der Atemschutzwerkstatt ein für seine Zwecke derzeit gutes Gerätehaus, in dem Dienst und Schulung wieder Spaß machen. Im Gerätehaus ist auch eine Wohnung im 1. OG, die durch die Stadt Enger vermietet wird.

Zur besseren Übersicht mal das ganze in Farbe:

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Abgasabsaugung im Feuerwehrgerätehaus

Bei dem Um- bzw. Neubau des Gerätehauses war eigentlich schon eine Abgasabsaugung nach den gesetzlichen Vorschriften vorgesehen. Sinnvoll umgesetzt wurde diese jedoch erst Ende 2004 für alle drei Großfahrzeuge in der Fahrzeughalle. Durch die technische Umsetzung der Firma Plymovent war es gleichzeitig auch möglich die Druckluftbremsen der LKWs bzw. deren Kessel mit Druckluft aus einer Fremdleitung zu speisen. Besonders für das alte LF 16 TS ist dieses System sehr gut. Die Abgase werden nicht mehr direkt ins Gerätehaus abgelassen, sondern abgesaugt und nach außen hinter das Gerätehaus abgegeben. Zweitens muss man nicht erst nach dem Starten des Motors warten bis die Kessel aufgefüllt sind, sondern kann direkt losfahren. Gesteuert wird die Anlage dabei völlig automatisch über den Überdruck der Abgase und Druckluft.

Hier einige Fotos dazu: