Aktuelle News und Presseecho der Feuerwehr Enger

An dieser Stelle geht ein besonderer Dank an die Neue Westfälische (Kürzel NW) und das Westfalen-Blatt (Kürzel WB) für die Presseberichte und die gute Zusammenarbeit. Vielen Dank!

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Feuerwehr Enger - Aktuelles

Feuer zerstört Wohnkotten

NW 24.09.2012

Feuer zerstört Wohnkotten / Ursache des Brandes unklar / Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen

Enger. Die Besatzung eines Streifenwagens entdeckte als erste den Rauch. Die alarmierte Engeraner Feuerwehr konnte am Samstag allerdings nicht verhindern, dass ein Brand einen Wohnkotten an der Stadtgrenze zu Herford völlig zerstörte. Die Kripo nahm die Ermittlungen auf, um die Ursache des Brandes zu ermitteln.


Zum Einsatzort nahe des Rüterwegs waren die Löschzüge Enger-Mitte und Dreyen geeilt. Als sie eintrafen, stand der Dachstuhl bereits in Flammen. Zunächst war nicht klar, ob das Haus bewohnt ist. Der Eigentümer, der auch zum Brandort gekommen war, konnte Entwarnung geben. Seit rund zwei Jahren sei das Gebäude unbewohnt.

Unter der Leitung des Engeraner Feuerwehrchefs Heinz Jürgen Tomann bekämpften die Einsatzkräfte die Flammen. Die hatten sich aber schon durch die Holzdecke gefressen und fanden im Stroh reichlich Nahrung.

Feuerwehrleute trugen großflächig Dachpfannen ab, um die Flammen besser löschen zu können. "Wir müssen auch den Öltank des Gebäudes schützen", erläuterte Heinz Jürgen Tomann.

Die Einsatzkräfte mussten während der Löscharbeiten umsichtig vorgehen. "Denn der Giebel des Hauses droht einzustürzen", sagte der Feuerwehrchef. Die Gefahrenzone vor dem Gebäude wurde daraufhin weiträumig abgesperrt. Wenig später lösten sich tatsächlich Teile des Giebels und krachten zu Boden.

"Gestern bin ich noch drin gewesen. Da war alles in Ordnung", sagte der Eigentümer. Türen und Fenster seien verriegelt gewesen. Es habe keinen Hinweis auf einen möglichen Einbruch gegeben. Das Haus stamme aus dem Jahr um 1730. "Jeder hat an dem Haus im Laufe der Zeit etwas rumgebaut", sagte er mit traurigem Blick auf das brennende Gebäude. Zuletzt sei es als Wohnhaus "unten und zum Teil auch oben" ausgebaut gewesen.

Die Feuerwehr konnte nicht verhindern, dass das Haus bis auf die Grundmauern niederbrannte. "Man kann von einem Totalschaden reden", sagte Heinz Jürgen Tomann. "Die Schadenshöhe kann ich nicht beziffern." Die Kripo beschlagnahmte die Brandstelle und nahm erste Ermittlungen auf, um die Ursache zu klären.

Foto

2012-09-24 nw 01

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Foto: EKKEHARD WIND | QUELLE: Neue Westfälische