Aktuelle News und Presseecho der Feuerwehr Enger

An dieser Stelle geht ein besonderer Dank an die Neue Westfälische (Kürzel NW) und das Westfalen-Blatt (Kürzel WB) für die Presseberichte und die gute Zusammenarbeit. Vielen Dank!

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Feuerwehr Enger - Aktuelles

Kein Anschluss unter 112: Im Kreis fiel gestern der Feuerwehrnotruf aus

nw 18.01.2007

Enger/Spenge. Gegen 11.30 Uhr fiel gestern Vormittag der Notruf 112 der Feuerwehr aus. Auf Nachfrage stellten auch die Beamten der Polizei fest, dass sie unter 110 nur teilweise zu erreichen waren. Sofort leiteten Feuerwehr und Polizei einen Notfallplan ein.

Gleichzeitig waren 60.000 Haushalte im Kreis ohne Festnetzanschluss (siehe 1. Lokalseite). "Die Ausfälle von Notruf und Festnetz hängen zusammen", sagte Lieselore Curländer, als Chefin der Einsatzkräfte. Wie der Zusammenhang technisch zu erklären ist, konnten Polizei, Feuerwehr und Kreishaus nicht beantworten.

Besonders ärgerlich empfanden es die Beteiligten, dass die Telekom zwei Mal Entwarnung gab, was sich als Falschmeldung herausstellte. "Wir haben die Leitungen zur Sicherheit selbst überprüft", sagte Kreisbrandmeister Wolfgang Hackländer.

Erst nach 17 Uhr funktionierten die Leitungen wieder, sagten Feuerwehr und Polizei. Dort war die Lage sehr verzwickt. Der Notruf war zeitweise wieder zu erreichen, fiel dafür aber in anderen Regionen des Kreises aus.

Curländer schätzte die Lage als brisant ein, weil gegen 14 Uhr Unwetterwarnungen mit Starkregen und heftigen Windböen herausgegeben wurden. Um präsent zu sein, schickte Polizeidirektor Bernd Stienkemeier uniformierte Beamte auf Streife. "Wir wollten als erkennbare Ansprechpartner erreichbar sein, wenn die Bürger schon nicht per Telefon um Hilfe rufen konnten", sagte er.

Die Feuerwehr besetzte die Gerätehäuser. Zudem postierte Kreisbrandmeister Hackländer Einsatzwagen an den Einkaufszentren in Sundern und in Oetinghausen. Dort gibt es keine Feuerwehrgerätehäuser mehr.

Curländer will prüfen lassen, wo der Fehler lag, um notfalls gegen die Verantwortlichen vorzugehen. Ganz sicher wird aber die Telekom Ärger bekommen: "Es kann nicht sein, dass wir auf den Ausfall unseres Notrufes selbst aufmerksam werden müssen und nicht von der Telekom benachrichtigt werden."

Glück im Unglück: Nach den Erkenntnissen von gestern Abend gab es keinen Notruf, der verlorengegangen ist.

 

TEXT: THORSTEn pifan | QUELLE: Neue Westfälische