Aktuelle News und Presseberichte der Jugendfeuerwehr Enger

Ein besonderer Dank an die Neue Westfälische (Kürzel NW) und das Westfalen-Blatt (Kürzel WB) für die Presseberichte und die gute Zusammenarbeit. Vielen Dank!

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Sturm und Regen erschwerten die Arbeit: In Enger und Spenge wurden die ausgedienten Weihnachtsbäume eingesammelt

nw 10.01.2005

Enger/Spenge. Eine Fortbildung zwang ihn in einem Jahr, nur ein einziges Mal nicht dabei zu sein. Ansonsten hat Presbyter Klaus Vollmer keine der Tannenbaum-Sammlung der evangelischen Jugend in Spenge verpasst, fuhr seit 1981 Jahr für Jahr auf den Traktoren mit Anhängern mit – insgesamt 24 Mal. Damit feiern die Mitglieder der diversen beteiligten Gruppen der Spenger Kirchengemeinde mit ihrer Aktion in diesem Jahr sogar silbernes Jubiläum.

Jeden Spenger Ortsteil außer Hücker-Aschen fuhren die mehr als 50 Jugendlichen und Erwachsenen von Samstagmittag bis in den - nachmittag hinein an. Die einen starteten vom Parkplatz des Spenger Rathauses aus, die anderen am Mantershagener Gemeindehaus, um die aus den Wohnzimmer vor die Tür gesetzten Tannenbäume einzusammeln. Im vergangenen Jahr waren es rund 2.000 Stück.

Zwei Anhängerladungen brachte jeder der 12 Traktoren mit Anhänger und Besatzung zum Hof Kronsbein in Wallenbrück. Dort sollten am Abend dann noch Würstchen auf dem Grill brutzeln, während die Tannen in einem großen Feuer knisternd verbrennen. "Ob wir das wegen des starken Windes aber heute auch so machen können, müssen wir noch sehen", erklärte Jugendreferent Peter Bulthaup.

Als Sammler entschmückter Weihnachtsbäume hatten die meisten der extra warm angezogenen Mitarbeiter der evangelischen Jugend schon Routine – für viele war es nicht das erste Mal. Für zügiges Vorankommen holten die einen die Bäume zum Anhänger, reichten sie an, die anderen packen sie Platzsparend auf den Anhängern nebeneinander. Derweil zogen weitere mit Sammelbüchse von Haustür zu Haustür.

Sammeln in Spenge mit der evangelischen Jugend und der Vereinsgemeinschaft Hücker-Aschen am nächsten Wochenende zwei Gruppen sämtliche Weihnachtsbäume von den Gehwegen der Stadt ein, waren es in Enger noch mehr. Seit 1993 ist für Enger-Mitte traditionell die Jugendfeuerwehr zuständig. Rund 25 Nachwuchsfeuerwehrmänner und -frauen begaben sich mit der Unterstützung einiger kräftiger Löschzug-Mitglieder am Samstag auf Tour. Die Bäume werden kompostiert, das gesammelte Geld soll der Jugendfeuerwehr selbst zugute kommen. "Das ist unsere Haupteinnahmequelle im Jahr. Mit den Geldern konnten wir schon manches Nötige in den vergangenen Jahren anschaffen", erklärte Arndt Höpker, stellvertretender Jugendwart.

Auch in Westerenger und Dreyen machten sich die Mitglieder der Feuerwehr auf. Einen Teil seines Erlöses will der Dreyener Löschzug für die Anschaffung eines neuen Friedhoftores weitergeben, die Westerengeraner Löschgruppe investiert in den Neubau ihres Gerätehauses. In Belke-Steinbeck und Besenkamp machten sich Mitglieder der Schulpflegschaft der Grundschule auf. Die Einnahmen sind damit für die Kinder bestimmt.

Die Löschgruppe Oldinghausen/Pödinghausen bekam traditionell Unterstützung von den Oldinghauser Schützen. Am Samstag dauerte das Baum-Einsammeln länger als üblich. "Manche Tanne mussten wir erst vom Feld holen, weil sie der Wind dorthin getragen hatte, mehrmals mussten wir Regenpausen einlegen, weil wir völlig durchnässt waren", berichtete Löschgruppenführer Maik-Oliver Häusler.

Als auf dem Kirchplatz anschließend die Bäume knackend durch den Häcksler gingen, klangen im Gemeindehaus die Instrumente des Spielmannszuges Freiweg Oldinghausen, klirrte das Geschirr an der Kuchentheke. Wie schon seit Jahren nehmen die Oldinghauser und Pödinghausener den Tag der Baumsammlung zum Anlass eines Festes der Vereine im Gemeindehaus. Die Löschgruppe, der Spielmannszug, die AWO in beiden Ortsteilen, der Skatverein Jöllebuben und der Rassegeflügelzuchtverein, der Schützenverein, die Kirchengemeinde und der Widukind- Chor – sie alle sind beteiligt. Von den Einnahmen sollen die Grundschule, die Jugendabteilung der Schützen und die Ferienspiele von Doris Vogt profitieren.