Aktuelle News und Presseberichte des Löschzuges Enger-Mitte

Hier finden Sie aktuelle News vom und Presseberichte über den Löschzug Enger-Mitte als Blog aufgelistet.

An dieser Stelle geht ein besonderer Dank an die Neue Westfälische (Kürzel nw) und das Westfalen-Blatt (Kürzel wb) für die Presseberichte und die gute Zusammenarbeit. Vielen Dank!

letzter Einsatz

18.11.2017 
Brandmeldeanlage ausgelöst 

nächster Dienst

nächster Termin



Ursache vermutlich technischer Defekt - Feuer richtet großen Schaden im Autohaus Specht an

nw 25.04.2004

Enger (acht). Ein technischer Defekt eines Batterieladegerätes war vermutlich, so sah es für Stadtbrandmeister Heinz Jürgen Tomann nach Beendigung des Einsatzes aus, der Auslöser für den Brand im Autohaus Specht an der Bünder Straße am frühen Sonntagmorgen. "Ein Fremdverschulden ist wahrscheinlich auszuschließen", sagte der Wehrführer

Dennoch ermittelt die Kriminalpolizei. Das Feuer, die Hitze und der Qualm richteten, so die Schätzungen Tomanns, einen Schaden "im sechsstelligen Bereich in zweistelliger Höhe" an. Insgesamt 45 Kameraden der Löschzüge Enger und Enger-Dreyen waren gut drei Stunden im Einsatz, bis der Brand gelöscht war.

Am frühen Sonntagmorgen gegen 1.15 Uhr hatte ein 38-Jähriger aus Bünde Flammen in den Kellerräumen des Autohauses bemerkt und sogleich die Feuerwehr in Enger alarmiert.

Im Keller des Gebäudes fanden die Feuerwehrleute Batterie-Ladestationen aufgebaut, von denen eine, so Wehrführer Tomann, "total weggebrannt" war und somit als Brandursache in Frage kommt. Sechs bis acht Autoreifen hatten bereits Feuer gefangen, als die Feuerwehr eintraf. Unter Einsatz von Atemschutzgerät musste der Brand gelöscht werden, da die Rauchentwicklung nicht unerheblich und durch den Brand der Reifen eine Entwicklung von gesundheitsschädlichen Stoffen nicht auszuschließen war.

Das Feuer richtete nicht nur Schäden am Gebäude an. Auch bei den im Kellerbereich gelagerten Reifen dürfte es aufgrund der enormen Hitzeentwicklung weitere Schäden gegeben haben.

Da im Gebäude die "gesammte Elektrik", so Tomann, ausgebrannt war, hatte der Wehrführer Mitarbeiter des Stromversorgers E.ON alarmiert, die die Panzersicherung entfernten und das komplette Gebäude damit "stromlos" machten, um Folgeschäden auszuschließen. Dieses hatte auch Folgen für die benachbarte Tankstelle, wo es in Zusammenhang damit Probleme an den Zapfsäulen gab.