Aktuelle News und Presseberichte des Löschzuges Enger-Mitte

Hier finden Sie aktuelle News vom und Presseberichte über den Löschzug Enger-Mitte als Blog aufgelistet.

An dieser Stelle geht ein besonderer Dank an die Neue Westfälische (Kürzel nw) und das Westfalen-Blatt (Kürzel wb) für die Presseberichte und die gute Zusammenarbeit. Vielen Dank!

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Wasserkraft ließ Auto schweben - Acht Feuerwehren "wetten" anläßlich der Info-Tage in Enger

nw 21.06.2004

Enger (fx). Kühn hatte der Löschzug Enger behauptet: Um ein Auto in die Luft gehen zu lassen, brauchen sie weder einen Hubschrauber, einen Kran oder gar drastischere Mittel wie eine Ladung Dynamit. Eine kleine Sprengung hätte schließlich auch nur feuer-heiße Luft bedeutet und wäre letztendlich keine allzu große Kunst gewesen. Gemeinsam mit sieben weiteren Feuerwehren aus dem Kreis Herford hatten die Engeraner daher gewettet: Einen Kleinwagen bringen wir auch nur mit Hilfe von Wasser zum Schweben. Eine Außen-Wette bei "Wetten, dass ..." im Jahre 1992 war das Vorbild.

Skeptisch war Reiner Müller, stellvertretender Löschzugführer, selbst dann noch, als Mitglieder der einzelnen Feuerwehren begannen, die Pumpen der acht Tanklöschfahrzeuge auf Kommando stetig hochzufahren. "Wir haben das nur zweimal geübt", erzählt er.

Von den ehemaligen "Wetten, dass ..."-Kandidaten, der Feuerwehr Sassenberg im Münsterland, hatte sich der Engeraner Löschzug das von jenen in einer Arbeit von zwei Jahren entwickelte Gestell ausgeliehen. Zu ihren ersten Feuerwehr-Info Tagen (F.I.T.) am Wochenende wollten sie ihren Besuchern etwas besonders Spektakuläres bieten können. Für die Wette brachten jeweils zwei Vertreter der Löschzüge und -gruppen aus Enger, Dreyen, Spenge, Bardüttingdorf, Wallenbrück, Hiddenhausen, Herringhausen, Herford und Diebrock ihre großen Tanklöschfahrzeuge auf der gesperrten Kreuzung Ringstraße/ Nordhofstraße in die richtige Position: keine Krümmung in den Schläuchen, freie Sicht aufs Auto, das es aus seinem Stand auf vier Rädern zu holen galt. Fix wurden die B-Rohre ausgerollt, schnell an die Tanklöschfahrzeug-Pumpen und an das Gestell angeschlossen. Auf Kommando fingen die Pumpen-Motoren schließlich an langsam zu brummen, Wasser strömte aus den Rohren, der Druck war gleichmäßig verteilt – die Wette galt. Immer mehr drehten die Feuerwehrmänner schließlich die Motoren auf, immer stärker schoss das Wasser unter dem Gestell heraus, schwemmte die Kreuzung.

Plötzlich fing das Auto an leicht zu schweben, schwankte zwischendurch nur kurz einmal zu einer Seite, stabilisierte sich wieder, stieg höher und höher, verharrte mehrere Sekunden rund zwei Meter über dem Asphalt. Mit einem Vorrat an rund 20.000 Litern Wasser und einem Druck von 12 bar hatten es die Feuerwehren geschafft: Die Wette war gewonnen.

Der Wasser-Druck fuhr wieder herunter, lauter wurde der Applaus der Zuschauer. "Das war ein tolles Teamwork", bilanzierte Müller erleichtert.

 

2004-06-21 1

Flieg Auto, flieg: Was die Feuerwehr Sassenberg 1992 bei "Wetten, dass ..." versuchte, wollten aucb der Löschzug Enger wagen: mit 20.000 Litern Wasser und einem Pumpen-Druck von 12 bar brachten sie den Kleinwagen tatsächlich zum Schweben: der spektakuläre Höhepunkt an den ersten Feuerwehr-Info-Tagen (F.I.T.) am Wochenende.