Aktuelle News und Presseberichte des Löschzuges Enger-Mitte

Hier finden Sie aktuelle News vom und Presseberichte über den Löschzug Enger-Mitte als Blog aufgelistet.

An dieser Stelle geht ein besonderer Dank an die Neue Westfälische (Kürzel nw) und das Westfalen-Blatt (Kürzel wb) für die Presseberichte und die gute Zusammenarbeit. Vielen Dank!

letzter Einsatz

02.12.2017 
unklare Rauchentwicklung 

nächster Dienst

nächster Termin



Feuer vernichtet Dachgeschoss-Wohnung - Großbrand in einem Wohnhaus in Bardüttingdorf / Ursache noch nicht geklärt

nw 08.09.2004

Spenge. "Ich sitze ganz gemütlich im Garten", erzählt Luise Torlümke, als ein Autofahrer auf sie zugerannt kommt und die 60-Jährige warnt: "Auf der anderen Seite des Hauses brennt es." Dunkler Qualm dringt aus dem Dach. Der Autofahrer hat inzwischen die Feuerwehr alarmiert.

In dem großen, grünen Gebäude an der Düttingdorfer Straße leben in den zwölf Wohnungen insgesamt 21 Leute. Die meisten sind am Dienstagmorgen nicht zu Hause. Als die ersten Einsatzkräfte eintreffen, schlagen Flammen aus dem Dachstuhl. Das Feuer vernichtet eine Dachgeschoss-Wohnung und Teile des Dachstuhles. Nach ersten vorsichtigen Schätzungen der Feuerwehr soll sich der Sachschaden auf etwa 150.000 bis 200.000 Euro belaufen.

"Ich habe gleich Stadtalarm gegeben, als ich sah, was los ist", berichtet Bardüttingdorfs Löschgruppenführer Thomas Reschke. Zwei Atemschutztrupps starten einen Innenangriff, die Dreyener Drehleiter löscht von oben. Zusätzlich wird noch die Drehleiter aus Bünde angefordert. "Über Hydranten und die nahegelegenen Hain-Teiche stellen wir die Wasserversorung sicher", erklärt Reschke. Zur Vorsicht wird noch das große Tanklöschfahrzeug des Löschzuges Enger nach Bardüttingdorf beordert.

Den rund 50 Einsatzkräften gelingt es, ein Übergreifen des Feuers auf den Nordtrakt des großen Wohnhauses zu verhindern. "Das ist gut gelaufen", sagt Spenges Feuerwehrchef Norbert Ewering zufrieden.

Luise Torlümke verfolgt aus sicherer Entfernung zusammen mit anderen Bewohnern die Löscharbeiten der Spenger Wehr. "Ich wollte noch mal rein und die beiden Katzen meiner Tochter holen", sagt eine Bewohnerin. Polizei und Feuerwehr lassen sie aber nicht mehr ins Treppenhaus. "Zu gefährlich."

Nur die Atemschutztrupps, die sich ständig abwechseln, dürfen ins Haus. Mit vereinten Kräften gelingt es der Feuerwehr, den Großbrand zu löschen. Nach ersten Informationen der Feuerwehr soll der Brand in der Zwischendecke oder auf dem Dachboden entstanden sein. Die Brandursache ist noch unklar. "Die Kollegen ermitteln noch", sagt Polizeisprecher Wolfgang Haase auf Anfrage der NW.

Für die Feuerwehr ist der Einsatz aber noch lange nicht beendet. "Mit Aufräumarbeiten und der Brandsicherheitswache haben wir noch genug zu tun", sagt Thomas Reschke. Das DRK Spenge versorgt die Einsatzkräfte inzwischen mit kühlen Getränken und Frikadellen. "Eine hervorragende Sache", lobt Feuerwehrchef Norbert Ewering das Rote Kreuz.

Luise Torlümke wird wieder in ihre Wohnung, in der sie seit 33 Jahren lebt, zurück können. "Vor vier Jahren hat es hier schon mal gebrannt", erinnert sich die 60-Jährige."Damals brannte der Dachstuhl auf der anderen Seite."

 

2004-09-08 1

Drehleiter im Einsatz: Gelöscht werden musste ein Brand in
 einem großen Wohnhaus an der Düttingdorfer Straße.
 Insgesamt waren gestern Morgen rund 50 Spenger
Feuerwehrleute im Einsatz.

 

TEXT: EKKEHARD WIND | FOTO: EKKEHARD WIND | QUELLE: Neue Westfälische