Aktuelle News und Presseberichte des Löschzuges Enger-Mitte

Hier finden Sie aktuelle News vom und Presseberichte über den Löschzug Enger-Mitte als Blog aufgelistet.

An dieser Stelle geht ein besonderer Dank an die Neue Westfälische (Kürzel nw) und das Westfalen-Blatt (Kürzel wb) für die Presseberichte und die gute Zusammenarbeit. Vielen Dank!

letzter Einsatz

23.06.2017 
Brandmeldeanlage ausgelöst 

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nächster Termin



Mit Strom ins Münsterland: 12 Feuerwehrleute aus Spenge und Enger waren bei überörtlicher Hilfeleistung

nw 28.11.2005

Enger/Spenge/Münsterland (chu/fx). Nur wenige Meter über den Dächern ihrer Einsatzfahrzeuge hingen oft die vereisten Überlandleitungen über den Autobahnen. Zentimeter dicke Schneeschichten drückten sie nieder. Die Kraft der Äste von Bäumen entlang der Fahrbahn reichte oft nicht mehr aus, um der weißen Last standzuhalten. Sie waren abgeknickt. Mitglieder der Spenger und Engeraner Feuerwehr waren am Wochenende im Münsterland unterwegs, um in Dülmen mit Not-Aggregaten die Stromversorgung der Bevölkerung aufrecht zu erhalten.

46 Frauen und Männer aus dem gesamten Kreis Herford waren unter den insgesamt 450 Feuerwehrkräften und 50 Helfern des THW, die sich Samstagnacht aufgemacht hatten, um zu helfen. Der Regierungsbezirk Münster hatte in Detmold um Unterstützung gebeten. An der Einsatzleitzentrale Eilshausen der Feuerwehr trafen sich Abordnungen aus allen neun Städten des Kreises, um gemeinsam gegen 22.45 Uhr zu starten. Acht Mann mit vier Fahrzeugen aus Spenge und vier Mann mit zwei Einsatzfahrzeugen aus Enger gehörten unter der Leitung des stv. Kreisbrandmeisters Wolfgang Hackländer aus Hiddenhausen zu den Einsatzkräften.

Aus Spenge waren Wolfgang Moormann, Udo Greulich, Matthias Richter, Christian Noske, Matthias Wehrmann-Warning, Sven Ruwe, Sebastian Rettberg und Falko Rademacher mit dabei. Christian Nollmann, Rainer Baumeier, Martin Uffenkamp und Rainer Dehme von der Engeraner Feuerwehr schlossen sich an.

Obwohl sie nicht allzuviel ausrichten konnten, bleibt den Männern dieser Einsatz in guter Erinnerung. "Die Verpflegung war wirklich ausgezeichnet", sagte Rainer Baumeier, als er den daheimgebliebenen Kollegen am Sonntagmorgen einige digitale Fotos am Computer der Wache zeigte. "Die gesamte logistische Leistung, die Koordination so vieler Kräfte und der Technik, das war schon beeindruckend", erklärte Christian Noske, während er Fotos auf seinem Handy präsentierte.

40 große Notstromaggregate und insgesamt 166 kleinere waren bereit gestellt worden, um vor allem an Krankenhäusern und großen Bauernhöfen für dringend benötigte Energie zu sorgen. 130 Mann mit 70 kleineren Geräten, unzähligen Kabeltrommeln und Adaptern kamen daher gestern schon zurück. Auch Wolfgang Hackländer war mit dem Ablauf sehr zufrieden: "Das hat besser geklappt, als früher bei unseren Übungen."

 

2005-11-28 1

Im Konvoi: Mit 21 Fahrzeugen rauschte die Feuerwehr aus dem Kreis Herford mit 46 Mann in der Nacht zu Samstag ins benachbarte Münsterland, wo mit Notstrom-Aggregaten unter anderem Krankenhäuser, Bauernhöfe und Wohnsiedlungen mit Energie versorgt werden mussten.