Feuerwehraktionstag 24.09.2017

Aktuelle News und Presseberichte des Löschzuges Dreyen

Hier finden Sie aktuelle News vom und Presseberichte über den Löschzug Dreyen als Blog aufgelistet.

An dieser Stelle geht ein besonderer Dank an die Neue Westfälische (Kürzel nw) und das Westfalen-Blatt (Kürzel wb) für die Presseberichte und die gute Zusammenarbeit. Vielen Dank!

letzter Einsatz

14.09.2017 
Brandmeldeanlage 

nächster Dienst

nächster Termin

Keine aktuellen Veranstaltungen.



Teamarbeit und gute Kenntnisse

NW 17.11.2012

Abschluss des ersten Teils der Feuerwehrgrundausbildung / Praktische Prüfungen

Spenge. Es brennt, jetzt muss alles schnell gehen. Eile ist geboten - als sich die neun angehenden Feuerwehrleute an die Löscharbeiten machen. Sie müssen das Wasser mit einem Schlauch entnehmen, die Schläuche anschließen und schließlich die Pumpe in Betrieb nehmen - und das alles in nur wenigen Minuten.

"Das sind heute natürlich alles Trockenübungen ohne einen echten Brand", versicherte Michael Fortmann, stellvertretender Wehrführer aus Enger.

Bevor die jungen Leute in den aktiven Dienst der Feuerwehr eintreten dürfen, muss jeder eine Feuerwehrgrundausbildung absolvieren.

Genau das hatten sich die 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Enger und Spenge, die sich am Samstagnachmittag auf Frommholz' Betriebsgelände eingefunden haben, zum Ziel gesetzt. Nachdem sie bereits im Theorieteil die Fahrzeug- und Gerätekunde, Unfallverhütung sowie die Gesetzeskunde des Feuerschutzes gebüffelt und praktische Übungen zum Thema Löschangriff (Modul 1 und 2) hinter sich gebracht hatten, stand nun die Abschlussprüfung an.

Zunächst einmal sah das Programm Einzelprüfungen vor. "Unsere Teilnehmer sollen zeigen, dass sie zum Beispiel verschiedene Knotenarten beherrschen oder die Schläuche gerade ausrollen können", erklärte der stellvertretende Wehrführer Spenge, Michael Rogowski.

Aber auch eine Leiter richtig in Stellung zu bringen war eine Aufgabe, um die sich Angelina Schuh, Linda Goldstein und Florian Walkenhorst kümmerten. In Teamarbeit haben sie die drei Leiterteile schnell zusammengebaut und die Leiter in sicherer Stellung an der Hauswand positioniert. Der Abbau ging den drei jungen Blauröcken ebenfalls leicht von der Hand.

"Diese Übung haben wir schon oft durchgeführt und gut verinnerlicht", sagte Goldstein über ihre gut gelöste Aufgabe.

Schwieriger wurde es bei der danach folgenden Gruppenaufgabe, bei der ein "Brand" mit Wasser aus einem offenen Gewässer gelöscht werden sollte. Jedoch meisterten die Teilnehmer auch diesen Teil der Prüfung mit Bravour. "Hierbei kommt es darauf an, dass die Zusammenarbeit untereinander optimal gelingt und dass jede Person jede Position kennt, deshalb werden die Positionen vor der Übung ausgelost", erläuterte Rogowski. Für einen Brandeinsatz setze sich das Team aus neun Feuerwehrleuten zusammen, die sich aufteilen in einen Angriffs-, einen Wasser- und einen Schlauchtrupp sowie einen Maschinisten und Melder.

Dabei kümmere sich der Angriffstrupp um den Löschangriff, der Wassertrupp baue die Wasserversorgung auf, der Schlauchtrupp bereite die Schläuche vor, der Maschinist nehme die Pumpe sowie den Saugkopf in Betrieb und der Melder unterstütze den Angriffstrupp. Diese gesamte Vorbereitung vom Ausrollen der Schläuche übers Zusammenschließen der Schläuche bis hin zum Befehl "Wasser marsch" sollte in etwa fünf Minuten erledigt sein.

"Ihr habt das super gemeistert, in 4 Minuten und 51 Sekunden", lobte Rogowski. "Solch eine Übung haben wir schon mal in der Jugendfeuerwehr durchgeführt. Diesen Einsatz müssen wir auch immer wieder üben, es darf nicht zu hektisch sein, sondern muss gut abgestimmt sein", weiß Robin Meierebert.

Nach Abschluss der Übungen erhielten die Teilnehmer eine Bescheinigung für die Module 1 und 2. Damit ist ihre Grundausbildung noch nicht abgeschlossen. Im nächsten Frühjahr warten auf Jung-Blauröcke ein Erste-Hilfe-Kursus sowie die Module 3 und 4 unter dem Motto "Technische Hilfe".

Foto

2012-11-17 nw

Link zur Fotostrecke der NW Tageszeitung.

Foto: FOTO: VIKTORIA SCHMEDING | QUELLE: Neue Westfälische