Aktuelle News und Presseberichte des Löschzuges Dreyen

Hier finden Sie aktuelle News vom und Presseberichte über den Löschzug Dreyen als Blog aufgelistet.

An dieser Stelle geht ein besonderer Dank an die Neue Westfälische (Kürzel nw) und das Westfalen-Blatt (Kürzel wb) für die Presseberichte und die gute Zusammenarbeit. Vielen Dank!

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Brandhaus - Brandsimulationsanlage in Lemgo

lzd 15.12.2007

Im Rahmen der Atemschutzausbildung besuchen Feuerwehrmänner aus dem Kreis Herford seit 2007 auch das Brandhaus in Lemgo.

Am Samstag - 15.12.2007 - ging es für drei Kameraden der Feuerwehr Enger nach Lemgo zur Brandsimulationsanlage - kurz BSA. Zwei Kameraden aus dem Löschzug Dreyen (Jens Meyer und Martin Uffenkamp) konnten hier Taktik und Technik im Innenangriff unter realistischen Bedingungen trainieren - etwas, was man im Standort so nicht trainieren kann - selbst im ganzen Kreis Herford gibt es keine Ausbildungsstätte dieser Art. Das Brandhaus befindet sich auf dem Gelände der Leitstelle für den Kreis Lippe in Lemgo. Die Ausbildung und Unterweisung der Kameraden wurde durch zwei erfahrende Ausbilder aus dem Kreis Lippe übernommen.

Teilnehmen konnte man nur mit gültiger G26 und der Ausbildung als Atemschutzgeräteträger (AGT). Außerdem brauchte man natürlich eine volltaugliche Schutzkleidung nach HUPF (Überjacke, -hose). Vor dem praktischen Teil gab es für die zehn Kameraden aus dem Kreis Herford eine Unterweisung in die Sicherheitseinrichtungen der Anlage. Außerdem wurde jeder AGT mit einem Pulsgurt ausgestattet. Damit war es der Leitwarte möglich, ständig den Puls der vorgehenden AGTs zu überwachen und gegebenenfalls bei zu hoher Beanspruchung eingreifen zu können.

Der Ausbildungsplan sah folgende Inhalte für den Samstagvormittag vor:

  • Wärmegewöhnung und Gefahr von Wasserdampf
  • Brandbekämpfung bei einem Küchenbrand
  • Menschenrettung und Brandbekämpfung in einer Werkstatt, wo eine Person vermisst wird

Während der Wärmegewöhnung wurde von der Leitwarte immer wieder die Temperatur an der Decke im Raum durchgegeben. Hierbei konnte man sich an die Wärme gewöhnen sowie Schwächen der Schutzkleidung kennen lernen. Außerdem wurden so auch wieder wichtige Regeln des Atemschutzeinsatzes ins Gedächnis gerufen. Im Anschluß wurde demonstriert, worin die Gefährlichkeit von Wasser beim Verdampfem im Innenangriff besteht und wie unangenehm dieser Wasserdampf ist.

Danach teilte sich die Gruppe dann in fünf Trupps auf und es ging zum zweiten Teil der Ausbildung über. Brandbekämpfung im Innenangriff, als erstes Szenario: Küchenbrand im Erdgeschoss. Hier stand die Absprache und die Kommunikation innerhalb des Trupps im Vordergrund. Außerdem natürlich das Vorgehen im Innenagriff bis hin zum Öffnen einer kalten bzw. heißen Tür.

Direkt im Anschluß wurde die Schwierigkeit erhöht. Nun wurde bei einem Feuer in einer Werkstatt - ebenfalls im EG - eine Person vermisst. Hier stand also zunächst die Menschenrettung, das Absuchen von Räumen, und im Anschluß die Brandbekämpfung im Vordergrund. Natürlich konnte hier bereits im ersten Teil Gelerntes vertieft werden.

Außerdem stellten die beiden Ausbilder ihr Modell vom Öffnen einer heißen Tür sowie dem Absuchen des Flurs unter zur Hilfenahme einer Endlosbandschlinge vor.

Fotos vom Samstag 15. Dezember 2007

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